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NZZ am Sonntag | Wissen | 5. Oktober 2008 Das geht unter die Haut
Die wenigsten Anti-Aging-Crèmes halten, was sie versprechen. Jetzt erforschen Wissenschafter, welche Mittel wirklich etwas nützen. Gottlob, die Zeiten sind vorbei, da zarte, glatte Haut der Jugend vorbehalten war. Das zumindest möchte uns die Kosmetikindustrie glauben machen: Die richtige Anti-Aging-Crème auftragen – und allfäl ige Zeichen der Zeit sind im Nu ausgebügelt. «In nur drei Tagen ist die Haut wie neugeboren», preist ein Herstel er die Wirkung seines Anti-Aging-Fluids. «Die Tiefe der Falten wird deutlich gemildert, die Oberfläche der Haut sichtbar geglättet», verspricht ein anderer. Und ein dritter jubiliert: «Die mit diesem hochwirksamen Lebenselixier versorgte Haut lebt wieder auf.» Der Kampf gegen die Falten wird mit hohem Aufwand betrieben: 440 Mil ionen Franken geben Schweizerinnen und Schweizer jährlich für Gesichtspflege aus. Die Kosmetikindustrie investiert ein Vermögen in die Entwicklung neuer Produkte: Al ein der französische Branchenriese L'Oréal gab im letzten Jahr 560 Millionen Euro für Kosmetik- und Hautforschung aus und meldete 576 Patente an. In der Biologie der äussersten Hautschichten sind die Forschungsabteilungen grosser Konzerne Weltspitze. Dieser Geschäftigkeit zum Trotz bleibt ein Punkt erstaunlich ungeklärt – nämlich der entscheidende: Was taugen Anti-Falten-Crèmes wirklich? Die Dermatologen Catherine Huang und Timothy Mil er von der University of California in Los Angeles haben die wissenschaftliche Literatur zur Wirksamkeit von Anti-Aging-Kosmetik gesichtet und kommen zum Schluss: «Obwohl viele freiverkäufliche Anti-Aging-Produkte mit dramatischen Ergebnissen beworben werden, gibt es bisher relativ wenig wissenschaftliche Daten, die diese Behauptungen stützen.» Placebo-kontrol ierte Doppelblindstudien, in der medizinischen Forschung Standard, sind im Bereich der Kosmetik rar. «Art und Qualität der Tests, mit denen die Herstel er die Wirkung ihrer Produkte zu belegen suchen, unterscheiden sich von Firma zu Firma», sagt die Medizinerin Inja Bogdan Al emann, Fachärztin für Dermatologie am Zürcher Unispital. Die Versprechungen der Herstel er sind deshalb mit Vorsicht zu geniessen. Wird ein sichtbarer Effekt innerhalb von Stunden, Tagen oder wenigen Wochen versprochen, kann es sich laut Bogdan Al emann nur um einen simplen Befeuchtungs-Effekt der Haut handeln: Das Produkt versorgt die oberste Hautschicht mit Feuchtigkeit und lässt sie dadurch vorübergehend praller und glatter erscheinen. Eine einfache Feuchtigkeitscrème ohne jegliche Anti-Aging-Komponente vol bringt dasselbe Kunststück. «Produkte, die tatsächlich gegen die Hautalterung angehen, zeigen ihre Wirkung erst nach Monaten, wenn nicht Jahren», sagt Al emann. Dabei gibt es durchaus Substanzen, deren Wirksamkeit mit sauberen klinischen Studien belegt ist: Der Klassiker sind Vitamin-A-Säuren wie Tretinoin und Isotretinoin. Sie reduzieren nachweislich Falten, Verhornung und Pigment-Unregelmässigkeiten sonnengegerbter Haut. Doch die Präparate sind nicht so ohne: Trockenheit, Rötungen oder dass die Haut sich schält, sind bekannte Nebenwirkungen. Solche Produkte gelten denn auch als Arzneimittel und sind verschreibungspflichtig. Hier zeigt sich das grosse Dilemma der Kosmetikindustrie: Ein Anti-Aging-Produkt sol zwar Falten glätten, darf aber nur relativ harmlose Wirkstoffe enthalten, wenn es als freiverkäufliches Kosmetikum eingestuft und nicht dem aufwendigen Bewil igungsverfahren für Heilmittel unterworfen werden soll. «Die Kosmetikfirmen wandeln auf einem schmalen Grat», sagt Rachel Watson vom dermatologischen Zentrum der Universität von Manchester. Die Biologin und ihre Kollegen unter der Leitung von Christopher Griffiths haben vor kurzem mit unerwarteten Untersuchungsergebnissen Aufsehen erregt. Das Team hat in langjähriger Arbeit einen Screeningtest entwickelt, mit dem einzelne Anti-Aging- Wirkstoffe wie auch komplette Rezepturen innerhalb weniger Tage an Probanden auf ihr Potenzial im
Kampf gegen Falten abgeklopft werden können. Der Trick: Die Forscher untersuchen die Hautproben der
Versuchspersonen auf ein Marker-Eiweiss namens Fibril in, dessen Menge und Verteilung mit dem Grad
der Faltenbildung korrelieren.
«Dank diesem Test brauchen wir nicht mehr Monate zu warten, bis ein eventueller Effekt sichtbar wird,
sondern können in kürzester Zeit einschätzen, ob an einer Substanz tatsächlich etwas dran ist oder
nicht», sagt Watson.
Reparatur-Effekt

Mit diesem Werkzeug in der Hand startete das britische Team letztes Jahr eine – laut Experten bisher
einmalige – unabhängige Doppelblindstudie mit einem freiverkäuflichen Anti-Aging-Produkt der Firma
Boots. In der Schweiz ist diese Marke nicht vertreten. Die Forscher verglichen dieses Präparat mit einer
simplen Feuchtigkeitscrème und der bewährten Vitamin-A-Säure. Das Resultat, inzwischen publiziert im
«British Journal of Dermatology», verblüffte die Forscher: Das freiverkäufliche Produkt zeigte auf der
Haut der Probanden den nahezu gleichen Reparatureffekt wie die Vitamin-A-Säure. «Ich hätte das
niemals erwartet», sagt Biologin Watson. «Wer glaubt schon daran, dass diese Crèmes wirklich nützen?»
Um die unerwarteten Resultate zu überprüfen, hat das Team eine zweite, umfangreichere klinische
Doppelblindstudie lanciert, dieses Mal über eine Testzeit von sechs Monaten. Die Ergebnisse werden von
der Fachwelt und der Kosmetikindustrie mit Spannung erwartet. Bestätigt sich die Wirksamkeit des
Testprodukts, stel t sich die Frage: Wo ist die Grenze zwischen Kosmetika und bewil igungspflichtigen
Arzneimitteln? Riskiert ein Kosmetikum, das in Studien eine al zu regenerierende Wirkung zeigt,
womöglich nachträglich als Arzneimittel eingestuft zu werden?
«Gewisse moderne Produkte bewegen sich in einem Grenzbereich zwischen Kosmetika und
Arzneimitteln», räumt Petra Dörr vom Schweizerischen Heilmittelinstitut Swissmedic ein. Laut Schweizer
Gesetzgebung dürfen die in kosmetischen Mitteln enthaltenen Stoffe «bei der Resorption keine innere
Wirkung entfalten». Was genau das von Watson und Griffiths getestete Produkt in der Haut bewirkt, ist
nicht bekannt. «Noch wissen wir zum Beispiel nicht, ob die aktive Komponente in tiefere Hautschichten
vordringt oder ob sie in der obersten Schicht, der Epidermis, bleibt und von dort Signale in innere
Schichten sendet», erklärt Watson. Die Zürcher Dermatologin Inja Bogdan Al emann hält es für
unwahrscheinlich, dass eine Crème nachträglich dem Arzneimittelgesetz unterstel t wird: «Angesichts der
meist sehr geringen Wirkstoffkonzentrationen in kosmetischen Produkten wäre das aussergewöhnlich.»
Eines zeigte die britische Studie aber klar: Die Konsumenten gieren nach schlüssigen Informationen zu
freiverkäuflichen Antifaltenprodukten. Nach einem Bericht des TV-Senders BBC über den
wissenschaftlichen Test war das Produkt in den Läden innerhalb von Stunden ausverkauft. Für die
Kosmetikindustrie dürfte die Studie ein Anstoss sein, die Wirkung ihrer Crèmes und Lotionen vermehrt in
unabhängigen klinischen Tests zu beweisen. «Es wird für die Herstel er in Zukunft immer wichtiger
werden, Behauptungen wirklich zu belegen», sagt Hautforscherin Watson überzeugt.
Sonnenschutz wirkt

«Qualitativ hochstehende Studien sind für mich als Ärztin selbstverständlich wünschenswert, denn sie
erlauben mir, ein Produkt besser einzuschätzen», sagt Inja Bogdan Al emann. Doch gibt die
Dermatologin zu bedenken: «Je mehr die Kosmetikfirmen in wissenschaftliche Untersuchungen
investieren müssen, desto teurer wird das Produkt.» Es gelte deshalb abzuwägen.
Zu welchem Töpfchen aber nun greifen, wenn die Haut möglichst jugendlich erstrahlen soll? Der Versuch
der Gruppe von Manchester gibt leider keinen Aufschluss darüber, welcher Inhaltsstoff der getesteten
Anti-Aging-Crème für ihren positiven Effekt verantwortlich ist. Das Produkt enthält neben befeuchtenden
Komponenten unter anderem einen Extrakt aus weissen Lupinen, dazu Retinylpalmitat und
Antioxidantien (siehe Box).
Fachärztin Al emanns Rat: Morgens ein Produkt mit Antioxidantien, abends Retinoide. Antioxidantien,
etwa verschiedene Vitamine, sollen schädliche chemische Reaktionen in der Haut unterbinden. Retinoide
sind Substanzen, die mit dem Vitamin A (Retinol) verwandt sind. Neben den verschreibungspflichtigen
Vitamin-A-Säuren gehören dazu schwächere Formen, die auch in freiverkäuflichen Produkten zu finden
sind, zum Beispiel Retinol selbst, Retinaldehyd oder Retinylpalmitat.
Der wichtigste Schönheitstipp der Expertin ist aber ein anderer: «Das Beste, was Sie gegen Hautalterung
tun können, ist Sonnenschutz auftragen.» 80 Prozent der Hautalterung an exponierten Stel en wie
Gesicht, Händen und Unterarmen geht auf das Konto von Sonnenlicht. Wer also wahres Anti-Aging
betreiben wil , verwendet täglich ein Produkt mit Sonnenschutzfaktor, meidet starke Sonneneinstrahlung
und bedeckt die Haut mit schützender Kleidung. Wie heisst der Slogan so schön? «Weil Sie es sich wert
sind.»
Box:
Einige Faltenbügler auf dem Prüfstand

Vitamin A und Retinoide: Studien belegen, dass Vitamin-A-Säuren das Hautbild verbessern, Falten,
unregelmässige Pigmentierung und fahle Haut vermindern. Produkte mit Vitamin-A-Säuren sind
verschreibungspflichtig. Schwächere Vitamin-A-Derivate wie Retinol, Retinaldehyd und Retinylpalmitat
sind in freiverkäuflichen Produkten erlaubt. Bisherige Studien sind erfolgversprechend, doch wurden
bisher kaum grosse klinische Doppelblindstudien durchgeführt.
Vitamin B 3 (Niacinamid): Die Wirkung von Vitamin B 3 ist erst wenig untersucht. Eine kleine Zahl von
Studien hat aber ergeben, dass Vitamin B 3 feine Falten und Hautverfärbungen vermindert.
Vitamin C (Ascorbinsäure): Vitamin C gehört zu den gut untersuchten Substanzen. Mehrere Studien
zeigen: Vitamin C verbessert die Oberflächentextur, macht die Haut glatter, den Teint frischer und wirkt
feinen Falten entgegen.
Vitamin E: Die Wirkung von Vitamin E als Antioxidans konnte lediglich in In-vitro-Versuchen
nachgewiesen werden.
Coenzym Q-10 (Ubichinon): Die Menge von Q-10 in der Haut nimmt mit zunehmendem Alter ab.
Studien haben jedoch gezeigt, dass eine oberflächliche Anwendung von Q-10 den Gehalt des Coenzyms
in der Haut nicht zu erhöhen vermag.
Alpha-Hydroxysäuren (AHA): Alpha-Hydroxysäuren finden sich in Anti-Aging-Produkten unter anderem
in Form von Glycolsäure, Milchsäure, Apfelsäure, Zitronensäure oder Weinsäure. Klinische Studien
haben einen positiven Effekt gegen lichtbedingte Hautalterung nachgewiesen.
Pflanzliche Polyphenole: Polyphenole schützen Pflanzen vor Oxidation, UV-Strahlung und Schädlingen.
Eine Vielfalt von Extrakten, etwa aus Ginkgo, Traubenkernen, Grüntee, Apfel oder Kakao, werden in Anti-
Aging-Produkten eingesetzt, doch der Stand der Forschung liess bisher kein eindeutiges Urteil über ihre
Wirksamkeit zu.
Palmitoyl-Pentapeptid (Pal-KTTS): Mehrere Untersuchungen, darunter Doppelblindstudien am
Menschen, weisen darauf hin, dass Pal-KTTS Falten im Gesicht reduziert.

Quel e: The Truth About Over-the-Counter Topical Anti-Aging Products. «Aesthetic Surgery Journal», Juli
2007.

Andrea Strässle

Source: http://journalistin.ch/uploads/kosmetik_text.pdf

ee.columbia.edu

Department of Electrical EngineeringColumbia UniversityRetransmissions and failure recovery in communication networks, massively parallel computing,stochastic modeling of information systems, heavy-tailed traffic models, large deviations, game the-oretic models, social networkingPh.D. Candidate, Electrical Engineering, Fall 2011 (expected graduation: May 2015)• Dissertation Topic: “Retrans

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