Chörliöbeli 2012

Chörliöbeli, 30. Juni 2012

Rückblick auf’s Jahr 2011

Im 2011 sin mir uff 16 Ufftritt ko,
bi 5 hän mir kai Gaasche übercho.
Mir nämme das sehr gelasse,
obwohl mir bald Ebbe hän in dr Kasse.
Dr Börny meint „so ka das nit wytter go,
mit was söll ich denn uff Thailand go?
Museumsnacht, Freitag, 21.01.2011
D’Silvia schmunzlet und sait „tschüss mitenand
y hauss husch uff Neuseeland“.
D’Elisabeth isch gfoorderet und spielt rächt guet,
sie sait sälber „das isch anderscht, als wenn me Taschte nur strychle duet“.
Dr Pitt sait, ich söll doch dr Speak vom 4. Block übernäh,
är miessi heim, go Medikamänte yhnäh.
Syt wenn muess me Medikamänt z’mitts in dr Nacht yhnäh,
die kasch doch zum z’Morge mit em Viagra näh.
Nach jedem Block segglet dr Peter Widmer in sy Büro, ähne an dr Wiese,
und pflägt dört sy Mäköpp und au d’Friese.
Är singt hüt s’erschtmol dr „Jonny-Jonny“ in dr Öffentlichkeit vor
und dänkt, das isch dr Aafang vom „Rhenus-Schäntychor“.
Am Schluss bring y no dr Walti Leuenbärger hei,
dört het är no nüt ka mit sim Bei.
Auftritt „Schifferverein“, Samstag, 5.02.2011
Für eimool muess dr Othmar nit saage „ihr mönd nöch zämme stoh“
denn mir stöhn scho wie Sardiene do.
Zum Glück isch dr Sven und dr Düremättli nit do,
sunscht hätt emännt d’Silvia und d’Elisabeth Prässwehe übercho.
Fünf Lieder obe und denn unde,
derzwüsche dr Speak vomPitt, hän guet Aaklang gfunde.
Nochhär bim Ässe unde, het gar nüt klappt,
scho bi dr erschte Bschtellig, machts Personal scho schlapp.
Es git kai Nochschlag, dr Friedel isch sauer,
är stellt dr Schnautz und fletscht mit syne Hauer.
S’erschtmool in sym Lääbe, loht är e Dessert stoh
Und sait „läcket ihr mir, y muess jetzt goh“!
Als symbolischi Gaasche hämmer hundert Stutz überkoo,
bim Backschisch derfür dreyhundert Franke yyne gno.
Ulrichen, Goms, 6.3. – 13.3.2011
Gosch emol ins Goms, wär triffsch dört aa,
dr Othmar mit Hund und dr liebe Monika.
Är het bim Schneeschuufle in Rieche, d’Schultere überstrapaziert,
das wär ihm bi dr Polizey scho nie passiert.
Är het jo kha, e Tschopp mit Kannte und Ecke,
isch alligs froh gsi, isch ihn z’Obe ein go wecke.
Dr Othmar und s’Moni göhn viel go laufe, sin glügglig und froh,
doch plötzlich isch dr Hund nümme do.
Si pfiffe, riefe und hän en denn au gfunde,
immene Loch, aber ganz wyt unde.
Är styggt aabe, s’Moni seht rot,
sie het rächt gha, jetzt sin beidi in Not.
Jetzt het sie s’Zepter überno,
uss däm Grund isch hüt Zobe au dr Othmar do.
Chörliöbeli, Rest. zum Stänzler, 2.4.2011
Leider het dr Friedel mit synere Frau nit könne koo,
Päch für ihn, hät är doch alles gratis überkoo.
Dr Börny duet in Thailand umme gümmpele
und zwüschenyyne dr Hodesack entrümmpele.
Dr Sven het glaub sy Frau extra nit mit gno,
het är Angscht es haig zviel Junggselle oder sunschtigi Grabscher do?
Unseri Ärbäggträger schlöön bim Ässe und Dringge zue wie jedes Joor,
derzwüsche nämme mir dr Sven, Jan, Peter uff in Seemannschor.
„Santo Domingo“ hänn unseri Fraue gsunge,
drey bis vierstimmig, ganz ungezwunge.
Für unser Ghöör und das isch wohr,
singe sie besser als dr Bo Katzmannchor.
Was wämmer unserne Akkordeonischtiene gäh? mir rauffe nis d’Hoor,
Rose kriege sie scho s’ganzi Johr.
Öbbis Praktisches, e Teigwarestruus hämmer übergä,
dämm mien sie nur emol Wasser gä.
D’Unterhaltig dörft öbbis besser sy
Und vor allem, Tisch sötte alli binenander sy.
Auftritt beim Akkordeon-Orchester, 16.4.2011
Geduld hämmer miesse ha,
mir kömme erscht am viertel ab zähni dra.
Dr Börny und dr Jann sin nit do
und vom Leubärger Walti hämmer au Schlächts vernoo.
Me sait, är haig schnäll ans Delifon welle go,
doch in sym Balaari ka är jo nit emol ellai stoh.
Oder hett är in sim lüschterne Vorspiel alli Regischter zooge
und isch wäge dämm uff d’Schnuure gflooge.
Oder het em Carla unterem Tisch e Tritt ans Schienbai gä,
wo är het welle dr vierti Fisch in Täller nä.
Isch jo glych wies isch passiert,
si Scheinbai isch havariert.
Eimool meh im letschte Momänt
Schreyt d’Elisabeth „y ka nit spiele, y ha kalti Händ“.
Zum Glück het si denn in dr Garderobe unde,
no e n’alte Hoortrockner gfunde.
Jetzt gits Stimmig, d’Silvia kunnt,
sie isch scho ziemlig uff em Hund.
Mit em Akkordeonorcheschter het sie scho gschpielt, es macht ihre richtig Spass,
jetzt stoht sie do, pudelnass.
S’gstreifte Lybli vom Chor het sie au nit a.
Sie haig halt kai Zyt me ka.
Dr. Pitt kunnt bim Speak ins stottere, gobbelooni,
well d’Silvia spielt, fascht Obe ohni.
Auftritt Pensioniertentreffen Rhenus im Seegarten Grün 80, Mittwoch 25.5.2011
Dr Walti Leuebärger isch immer no im Spitel, ka nit ko,
d’Elisabeth und dr Sven sin mit ihre Krugg do.
Dank em Peter Widmer hän mir dä guet zahlti Ufftritt übercho, bi sinere Aasproch sait
är derno,
mir sölle doch alli bitte, bitte in d’EU ko.
Dr Aplaus isch verhalte,
bsunders bi de Gschyyde und bi de n’Alte.
Während em feyne Ässe het mir dr Fridel vo näbe dra,
no ne Vortrag ka.
Über wenig ässe, abnäh, günschtig yykaufe und spare,
während däm het är scho dr erschti Täller unter dr Nase yynegfahre.
Y getrau mi fascht nümm z’ässe, loss d’Helfti stoh,
är het derfür scho zweimol Nochschlag gno.
So Ufftritt könnte mir no meh vertrage,
ellai scho wäg dr Gaasche.
Auftritt bei der Stiftung Habitat Aktienmühle Kleinhüningen, Samstag, 4.6.2011
E schwülwarme Tag isch das gsy,
leider isch dr Peter Widmer und dr Börny nit derby.
Dr Walti Leuenbärger sass mit Stock und einem steifen Bein
Mit dr Carla bei einem Glasel Wein.
S’erschte Lied „dr Störtebeker“ hänn mir ganz locker und ungezwunge
ohni Mikrofoon gsunge.
S’Publikum het das gar nit gstört,
vor lutter Kindergschrey hesch uns eh nit ghört.
Bevor mir dr zweiti Ufftritt hänn könne in Aagriff näh,
hets no e rächts Gwitter gä.
Am Schluss hänn mir denn alli no Eine gno,
bevor mir dä sozial, gstrickti Huffe hänn verlo.
Dr Kurt, dr Othmar und ich hänn uff em Heimwäg no Hunger byko,
mir nämme scho e mol im „Schiefe“ dr Apéro.
Im Volkshuus sin mir ganz ellai,
zweimol Brotwurscht mit Röschti und e Schnippo, denn wänn mir hai.
Uff em Wäg für uffs Tram,
schlycht dr Kurt am „Schiefe Eck“ entlang.
Är sait, „im Volkshuus hets nit emol e Dessärt gä,
wämmer nit derfür do no e Schlummerbächer näh?“
Dr Othmar und ich gänn däm Stürmi noo
und hänn halt no e paar Bierli zue nys gno.
Dr letschti Schlitte isch au fascht vorby,
ouw isch das e guete Ufftritt gsy.
Geburtsfeier des Bruders von Elisabeth, Juni 2011
Y bi nit derby,
dorum weiss y au nit wies isch gsy.
Auftritt APH Langmatten, Donnerstag, 14.7.2011
Am sächsi Zobe hänn mir dä Ufftritt in Angriff gno.
dr. Brunner, dr Walti Leuebärger, dr Schudeli und dr Boerny sin nit cho.
Bim erschte Ufftritt sin numme öbbe 10 bis 15 Altersheimbewohner gsi,
no dis no rase no e paar mit em Rollstuhl um em Rollator y.
In dr Pause gits Klöpfer und Brotwurscht vom Grill
und Salat soviel jede will.
D’Silvia het e hungrige Bewohner näbe sich gha, si wird das nie vergässe,
är het sogar ihr Käppli welle ässe.
Nach zwanzig Minute stöön mir zum zweite Ufftritt y,
mir mien pressiere, sunscht schloofe die alte Lüttli y.
Anstatt drey Blöck, singe mir nur zwei, d’Heimleitig will das so
und sait mir sölle s’nächscht Joor wieder cho.
Bi dr Zuegoob vom Frieselied, das isch dr Hit,
schunkle do fasch alli mit .
D’Knoche föön aafo kläppere, Zehn gheye use,
kumm mir mien goh, s’foot ys affo gruuse.
Ei Frau uss em Heim sait, und das chunt bi dr Elisabeth gar nit guet a,
ob mir no e Akkordionischtin miesse ha.
Am Schluss könntsch no Mineral und Siessmoscht ha,
leider sin d’Bierli sehr raar.

Auftritt „Hafenmähli“, Mittwoch, 24.8.2011
Wyssdeckti, rundi Tisch, Kristallgleeser, Silberbschteck und das innere
Umschlagshalle,
uns het sogar no Servierpersonal gfalle.
S’Ässe isch vom Feynschte gsi
und au gstumme hets bim Wy.
Bim Menü hets glungeny Näme gha, y has nit verstande,
aber schlussändlich isch alles im Ranze unde glandet.
Für eimool hän unseri gyttige Ässer
mit Löffel, Gable und Mässer gässe.
Es git au no e Bodiumsgsprääch
mit dr Regierig vo BS und BL und em Benedikt Weibel, sowie em Levy, dä schuurt
zwar numme Blääch.
Mir singe drey Blöck, si kömme rächt guet a,
do het dr Benedikt Weibel no e Wünschli gha.
Dr Walti Leuenbärger und dr Pitt mien nonemool in d’Hose,
är möchte gärn dr „Whyski“ und dr „Watschal wie du“ no loose.
Zum umzieh göhn mir ins Hafenamt, grad näbe dra,
doch wo isch denn unseri liebi Silvia?
Sie het dr Schlüssel und losst uns alti Knöche fufzäh Minute warte
und wo sie denn ändlig kunnt, meint sie, sie könn au nümm so schnäll starte.
Mir göhn no ins Schiff und dr Othmar kaas nit loh sy
und wirft nach dämm feyne Ässe no e grossi, fettigi Frikadelle y.
Är sait denn ganz lyyslig
hüt z’Obe isch ganz e feyne Ufftritt gsy.
Auftritt Sommerfest Wiesendamm, Samstag, 03.09.2011
Es fähle dr Borny, dr PeterSchwab, dr Friedel, dr Mike und dr Jan,
dä häig schyyns „Bärner Sumpffieber“, mir hoffe nit so lang.
Mir singe drey Blöck fascht ohni Pause, sisch wägenem Wätter,
nochhär gits öbbis vom Grill und dr Othmar hätti am liebschte e Kaffi Jätter.
Bim Lied „wir lieben die Stürme“, hämmer e neui Variante ka,
an Stell vo dr Zweie, nämme mir zerscht die dritti Stroofe dra.
Dr Schudeli het glaub zviel Suurstoff ka,
drum foot är bi de Lieder mängisch z’frieh a.
Unseri junge Fäns schaukle uff dr Terasse
und näbe dra gheyt am-e-ne Altersheimbewohner s’Gebiss in Tasse.
Dank däne wo fehle, hän mir zviel Ässens- und Getränkecoubons ka,
wenn dr Friedel do wär, hätte mir vermutlich zwenig ka.
Um die Zähni umme isch denn alles verby,
es isch do sicher nit dr letschti Ufftritt gsy.

Auftritt MS Christoph Merian, 10.09.2011
Dr Börny, dr Walti Schwyzer und dr Schudeli sin gar nit ko,
derfür isch dr PeterSchwab mit de Stäcke do.
S’Käthi Dürrenmatt fahrt grad mit nüün Persone y,
au s’Vreni Widmer, s’Monica Tresch und em Jan si liebschti Gudrun sin derby.
Dr Jan isch nervös, het bim Ufftritt d’Kappe vergässe,
isch ächt das, wel är znooch bim Gudrun isch gsässe?
Dr Peter Leuenbärger, unsere wandelnde Totmat
schreyt plötzlich: „sisch 4:0 für Basel gege Servette“ und stocheret im Salat.
Dr Schwyzer Kurt het wie immer bim Ässe dr Platz näbenem Othmar ka,
damit är dr Salat und allfelligi Räschte vo ihm ässe ka.
Mir fahre nit an d’Schiffländi, sondern göhn am Dreyländeregg uuse,
jetzt ka dr Jan an Land mit dr Gudrun wytter schmuuse.
Hamburg-Reise vom 15.09. – 19.09.2011
Unseri Organisatorin Beatrice Schwab stoot ziemlich duuch do,
muess sie doch dr Peter in Basel lo.
E Diskusshernie muess är operiere,
während mir i Hamburg umme flaniere.
Im Zug wird dr Holer Werni plötzlich bleich,
„wo isch mi Portemonai, sone saich“!
Dr Schwyzer Kurt het anstatt Jeans nur Löcher a,
er sait „das sig s’modärnschti wo me jetzt trage ka“.
Vor Hamburg gits no e ICE-Boxe-Stopp,
alli usstiege, d’Raucher finde das sehr flott.
D’Organisation vom Beatrice isch dr Wahn,
kuum in Hamburg, het sie scho Billie für d’Stroossebahn.
Im Hotel „Relexa Bellevue“ an dr Alster dien mir uns früsch mit Deodorant bespreye,
damit d’Lüt am Obe im Theater nit in Ohmacht kheye.
Bevor mir uff d’Fähri göhn, nämme mir no zwei Würschtli oder e „Scholle“
und dr Walti Leuenbärger e Tasse Kaffi, y glaub dä het scho e Knolle.
Kuum uff dr Fähri, foot für uns scho s’Theater a,
dr Mike schmunzlet näbe dra.
„So schnäll han y dr Müller no nie uffstoh und seggle gseh“,
är haig sie Täsche liege loh, oh je min eh.
Wo är Gängway abedonneret schrey dr Mike „kasch wieder ko,
y ha sie für dy mitmer gno“.
Im Theater zwängt sich fascht als Letschti d’Silvia wie e Panzer dur die änge
Sitzraihe duure
und rammponiert einige Fraue ihry tolle Frisure.
Wo sie am Platz isch, meint sie nur kurz und knapp
„wäge däne Schwoobe zieh ich dr Rucksack nit ab“.
S’Miusikel „dr König der Löwen“ foot jetzt a,
dr Röbi näbe mir schlooft scho wunderbar.
Einisch wird’s sehr lutt, so öbbe150 Dezibell,
do verwacht au är ganz kurz und schnäll.
Är grunzt wie ne Sau, fuchtlet mit de Händ, macht komischi Sache,
y söll ihm ändlich d’Färnsehfärnbedienig gä, är well lyysliger mache.
Dr Peter isch z’friede au ohni singe,
Är losst an dr Hotelbar no Eine springe.

Freitag, 16.09.2011
S’Morgenässe isch super, au für dr Friedel,
är meint zwar dtrocke „das alles vom Lidel.
Nochhär gömer „s’Wunderland Hamburg“ go bsueche,
au mit de Basellandschäftler, dääne Rueche.
Wytter goots uff „Cap San Diego“,
do sin d’Maschinischte wieder ins schwärme ko.
Für Touris, beziehigswyys Matrose,
die könne uff dr „Rickmer-Rickmers“ e Kinderstund lose.
Am halbi siebeni foot s’Nachtässe a,
zwüsche dry kömme e paar Shantys dra.
Ändlich am halbi nüni kunnt dr Hauptgang a,
die Ainte wänn immer no singe, dr Pitt foot scho mit ässe a.
Die Ainte göön nochem Ässe go schloofe, e paar göön uff d’Reeperbahn
und die Andere würde hüt no singe in ihrem Wahn.
Dr Sven und dr Börny hän vo dr Reeperbahn zum Hotel e Abkürzig gno,
nach zwei Stund sind sie ändlig au do.
Samstag, 17.09.2011, Besuch beim „Altländer Shanty Chor“
Bi de „Altländer“ uff dr Tonne hämmers gmüetlich ka
und stimme mänge Shanty a.
Dr Kurt und dr Fridel kömme fascht nit zum singe,
äntwäder hän sie e Yklemmts oder e Bier im Rache inne.
Wiehnachte im Septämber, dr Peter strahlt,
vermutlich het au d’Rhenus alles zahlt.
Sisch toll gsi Peter, mir alli dangge
und dängge mängmol dra, in Gedangge.
Zobe hämmer freye Ussgang ka,
Kultur und s’Armeviertel, alles kunnt dra.
Sonntag, 18.09.2011, Besuch auf dem Fischmarkt
Am Morge am säxi uffstoh, isch nit für alli s’Gäle vom Ei,
schiffe duets au no, am liebschte blybemer dehei.
Aber nach em Morgenässe seht alles anderscht us,
die Einte nämme e Taxi, die Andere d’Ubahn und dr Buss.
Me trifft sich, trinkt Kaffi, nit grad erschti Wahl,
und dr Walti Leuenbärger poschtet e stinkige Aal.
So öbbe am zähni ässe die Meischte drey Spiegeleier mit Schinke,
derzue no zwei Grogg zum trinke.
Via Reeperbahn, dört nämme mir no e Schluck,
göhnmer in unser Hotel zrugg.
Nacheme gepfläggte Mittagsschloof
goht alles wieder vo vorne los.
Silbersack, Viermaster, Anker, überall nämme mir e Halbe,
aber s’Nachtläbe isch nümm wie albe.
Do sait doch sone Dame mit grosse Titte
„na Opa willst du deine Rente verquiken“.
Montag, 19.09.2011
Hütt isch leider die tolli Reis verby,
mir decke uns mit Getränk und Fressalie y.
Am zwölfi null eins fahrt dr ICE,
do hän mir dr Peter scho lang nümm gseh.
Är haig schyns Sehnsucht nach em Vreneli gha,
oder steckt emmänt d’Rhenus hindedra?
Peter, das Träffe mit de Altländer isch e Bombe gsi,
mir Alli dangge dir.
Beatrice, was du gleischtet hesch, kame nit überbiete,
es isch nit eifach so ne Sauhuffe z’hiete.
Danggschön vielmool Beidene.
Auftritt ref. Kirche Kleinhüningen, 30.10.2011
Dr Boerny isch in Thailand, sie hän Hochwasser und är muess Schwimmuntericht gä,
dr Sven eimool meh in de Ferie, wenn schafft denn dä?
Dr Schudeli hockt unter dr Kanzle, wie dr König Baltasar,
oder ghört är scho zum Inventar.
Dr „Chörlipfarrer“ René het e langi Vorläsig gmacht,
do hän seälbsch die vier Täufling glacht.
D’Kirche isch grammlet voll
und unsere Gsang tönt wundervoll.
Nach em Apéro gän mir no e Konzärtli für unseri Fän,
dr Pfarrer Christ lobt no dr Othmar, dä ghörts nit so gärn.
E rych dekorierti Uniform het d’Müllere a,
s’Menue drey mit Ei, alles hängt dra.
Eimool meh hän mir in dr Kirche e gmietlige Ufftritt ka,
am 18. Auguscht kunnt scho dr Näggschti dra.
Auftritt „Seemanns-Öbeli“ im Union, Samstag, 5.11.2011
Dr Peter Schwab isch nit derby,
är muess bi dr „Swiss Indoors“ sy.
D’Bühni isch glai, mir sötte ganz noch im Halbkreis zämme stoh,
doch die „Zweiti Stimm“ schaffts immer no uff einere grade Linie z’stoh.
Dr „Rubin Ranzo“ mit em Peter und em Mike sin guet aako,
defür dörfsch im Saal nümme rauche, sisch halt e so.
S’näggscht mool leggt dr Boerny d’Wanderschueh a mit de grobe Sohle,
är wird denn nit so mied, wenn är s’Bier sälber am Büffe muess hole.
Und wotsch e mool ussnahmswys am e Öbeli bezitte hei,
kunsch no in ne „Juso Demo“, y finds e Schweinerei.
Auftritt „Unia“ im Volkshaus, 12.11.2011
Im Volkshuus, klaine Saal hän mir viel Geduld miesse ha,
bis mir ändlig kömme dra.
Nach viele Ehrige isch’s denn sowyt,
mir singe zwei Blöck à fünf Lieder, s’sisch öbbe Zyt
Bim „Hamburger-Veermaster“ han y no versait,
y sing die dritti Stroofe, anstatt die Zweit.
Dr Chor reagiert glänzend, singt die Zweiti anstatt die Dritt,
also simmer wieder quitt.
Derfür isch Zuegob vom Pitt und em Walti,
wie immer gwaltig.
Dr Walti singt dr „Whisky“ so originell,
me merkt es enstspricht sim Naturell.
Zum Drinke gits Mineral, still und lebändig,
Ueli Bier gits erscht am Ändi.
Em Pitt siny Speak mir lueges als selbstverständlich a,
kömme bim Publikum immer guet a.
Auftritt letzter Bazar, 16.11.2011
Dr Schwyzer Walti isch scho syt längerer Zyt krank,
es goht ihm jetzt wieder besser, Gott sei Dank.
S’Publikum wartet scho,
wo mir die drey Blöck à vier Lieder hänn in Aagriff gno.
Die belegte Brötli wo’s nach em Ufftritt git,
findet dr Fridel au e Hit.
Mir verteile Bsteck und Täler,
aber är isch mit de Händ viel schnäller.
Är het Vier, die andere Zwei,
macht jö nüt, är isch halt no klai.
Är isch scho umzooge wo’s no Kaffi und Kuche git,
är sitzt schnäll ane und macht wacker mit.
Wo är nümm mag, sait är tschau, packt aber no zwei Stück y
und meint „die sin au Morn no guet mit e-me-ne Gläsli Wy“.
E Frau Gloor git ys no hundert Franke,
mir löhn rächt härzlig dangge.
Zum Abschluss kriege mir no vom Fraueverein-Team e Fläsche Whisky und e grosse
Batze
es isch e schöni Zyt gsi, bi däne satte Spatze.
Auftrritt Volkshaus „Avivo“, Sonntag, 11.12.2011
Dr Pitt packt si Grümpel für Costa Rica
und dr Othmar isch scho in Australia.
Im Gsammte fähle säx Ma, jetzt mien mir vollgas gä,
zerscht hän mir unserne Ladys grad Blueme übergä.
Für ihri Arbet, Ussduur und Vertraue
und dass si möglichscht wenig näbe Taschte haue.
Vorhär no, jetzt mien ihr loose,
stoht dr René do, ohni Chörlihose.
Vo Klaihünige zum Volkshuus, innere spitze Zyt,
jä so, d’Janna isch denn no fit.
Janna wie du das gschafft hesch, finde mir toll,
aber dr René ohni Hose, isch nümm so wundervoll.
D’Lüt warte uff uns im vollbsetzte Saal,
mir singe sächs Lieder plus zwei Zuegoobe, das isch do normal.
Visavis vom Volkshuus dringge mir no e paar Bierli zum Schluss,
e tolle Obe goht z’änd, ohni Verdruss.
Auftritt Wiesendamm, Mittwoch, 14.12.2011
Hüt risst d’Elisabeth ellai an dr Orgele umme,
dr Pitt, dr Othmar und d’Silvia lyyge irgendwo an dr Sunne.
Schad dass sie nit do sin, s’würd sehr guet passe,
hüt kläppere die Alte mit de Zehn und dr Tasse.
Bim abnicke vo de Lieder macht dr Walti nüt verkehrt,
är haig das bi dr Carla glehrt.
Auftritt Wiesedamm, Samstag, 17.12.2011
Zum letscht Mool singt dr Seemannschor
im Altersheim in dämm Joor.
Mir gänn nomol alles, d’Lüt juble und tobe,
leider nur die wo nit wänn loose.
Mir singe sächs Lieder und zwei Zuegoobe und dr Fridel, jubeidy jubeida,
är het in Gedanke scho s’Ässe vor sich ka.
Dr Kurt isch truurig, es maag ihn scho,
„jetzt han y nur ei Salat, dr Othmar isch nit do“.
Do meint dr Mülller ganz kuul,
hüt iss y nur zwei Täller, hüt bin y fuul.
Mir stäche noch em Ässe dr Whisky vom Fraueverein a
und hän no e Disskussion übers Jubiläumsfescht und Spekaer im Allgemeine ka.
S’Joor isch umme, danggschön fürs loose,
däne wo’s nit passt het, die könne mir bloose.
Dichtet und vorgetragen
von Markus Tresch
Chörli-Öbeli, Seemannskeller, 30.6.2012

Source: http://stoertebekers-basel.ch/intern/oebeli12/oebeli12.pdf

Liber095.pdf

:LIBER XCV THE WAKE WORLD A TALE FOR BABES AND SUCKLINGS (WITH EXPLANATORY NOTES IN HEBREW AND LATIN FOR THE USE Allégorique, hébraïque, et mystique. Except ye become as little children, ye shall in no wise enter into the Kingdom of Heaven.—ANON. alkz zqrnz zlaud zwnyal zymytsd wylm yjlk 333 zyla zyysktm wwh ajch ruw 334. awh ykh 335. wyylgta atchw halgl aglyjdd zylm Ra-asa isal

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